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Erläuterungen Gült (Pfand), eine Form des Grundpfandes in der Schweiz

Die Abkürzung fl steht für: Gulden, eine Währungseinheit

Regest (lat. res gestae = „die getanen Dinge“) bezeichnet man in der Geschichtswissenschaft die Zusammenfassung des rechtsrelevanten Inhalts einer mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Urkunde.

Lehen: Man versteht unter Lehen (ausleihen, Lehnrecht, lat. Feudum, Feodum, Beneficium) das ausgedehnteste Nutzungsrecht an einer fremden Sache, das sich auf eine Verleihung seitens des Eigentümers gründet, die zugleich zwischen diesem und dem Berechtigten das Verhältnis wechselseitiger Treue hervorruft.

GLA . Generallandesarchiv

STA: Staatsarchiv

HStAST: Hauptstaatsarchiv Stuttgart

 

Cuno Meiger von Schweighausen s. Seite Ahnherr
Hensli * um 1322 , Hartmann * um 1325 , * ? Karlmann  Meiger von Kirnberg

Hensli auch Henin, Hennin

1363, September 28 belehnt Heinrich von Geroldseck von Tübingen die Brüder Henselin und Hartmann Meiger von Kürenberg mit dem Lehen in Schweighausen, darunter ein  Lehen zum Kilchofe, genannt Wagners Lehen, da die kirch und des paffen huße uffstand.

Ausf. Karlsruhe, GLA 44/6139; Reinhard, Vorstellung

Urkunde Iii; Bühler, Geroldseck S 104

1363 Nov. 14 (Di. n. Matins Tag)

Hensli und Hartmann Mayer von Kürnberg (Kürenberg). Gebr. tun kund, daß sie für 100fl. Dienstgeld auf 1 Jahr Helfer der Stadt Freiburg (Friburg) im Breisgau (Brisgow) gegen jederman geworden sind, ausgenommen gegen die Herren v. Üsenberg, v. Geroldsegg, von Tübingen (Tüwingen), Gf. Hug v. Fürstenberg und das Gotteshaus von Ettenheim.

S.d.AA.-f Ausf. Perg. StadstA. Freiburg i B. II b Nr. 62

Druck Schreiber Urkundenbuch 1, 2 Nr. 257

 

  1364 Nov 13 (Mi v. Otthermarstag )

Text wie oben

  1365 Nov. 29 (an Andreas abent)

Text wie oben

  1365 Febr. 5

Heinrich v. Geroldseck gen. von Tuwingen verkauft mit Willen seines Tochtermanns Hess v. Üsenberg dem Knecht Heitzemann Löser von Kentzingen 5 lb. Freiburger von seinem Dorf Broggingen um 50 fl. Freiburger auf Wiederkauf.

Bürgen: sein Bruder Jerg v. Geroldseck, Ludwig Schenge von Ütenheim, Hans v. Tiersperg, Heni Meyer von Kürenbegr, Klaus Hachenberger, Ek. Hani Hermeli, Jegkel Schey, Dietrich Lüffenberg, Clewi Werli, Hans Bergeli und Kunrad Hörnli.

S: (1) d.A. (besch.): (2) Jerg v. Geroldseck (ab) (3) Hess v. Üsenperg (besch), (4) Ludwig von Ütenheim (ab), Hans von Tiersperg( ab), (6) Hans Meyer von Kürenberg (besch), (7) Klaus Hachberger, 1365 in Agothen tag-

(Bei Hans Meyer von Kürenberg handelt es sich um den vierten Bruder der Hensli, Hartmann und Karlmann, geb. um 1340)

Ausf. Perg. GLA 21/ 1186 (Konvolut 61 b)

Reinhard, UB Nr. 26, unvollständig.

  Die Gebrüder Karlmann, Hennin und Hartmann Meiger von Kürnberg verkaufen im Jahr 1391 eine Wiese zwischen Elz und Bleich an mehrere Kenzinger Bürger. Die Brüder dokumentieren die Richtigkeit des Verkaufs, indem sie das Familiensiegel der Meiger von Kürnberg an die Pergament-Urkunde hängen. (Vorlage StA Freiburg, Sign. L4/Kenzingen, Urk. Nr. 33, 1391, Sept. 23)
  Hartmann Meiger von Kurnberg

Von Hermann Seckel 6 O. Edelwein und 2 Kp.; 3 halbe O. alten Wein Bertschin Zenlin und Henni Rotung von Kippenheim von 1 J. Reben im Bann Kippenheim; 1 O. Weißweingeld Harbrech von einem Stück Reben auf dem Kilchbühel neben Henni Mesener; 1 1/2 O. Weißweingeld Hensch Selos von Kippenheim von 5 Mannshauet Reben zu Weingartshalde bei Heintz Vogelsang d.J,; 3 O. Weißweingeld Albrecht Vilinger von Kenzingen (Kentzingen) und Johans Stoltz von Kippenheim von Reben in der Fullen Buotten von Fronwißhalde; 3 O. Weißweingeld Claus Hag von Kippenheim von 6 Mannshauet ob dem Dorf und an die Wegscheide stoßend; 1O. Edelweißweingeld Heni Meseners Murers Tochter von Kippenheim von 1 J. Rebengärtlin unter der Lowin; 8 V. Korn auf Hermann Seckelß Hof zu Kippenheim; 8 V. auf Welcklins Hof zu Weiler (Wiler) ; 4 S. Bohnen und 2 Kp. von der Gensemennin; 2 1/2 ß. von der Gossin; je 1 Kp. von Bertschemann Zenlin, Halp Heinz und Heni Stempfel; 10 V. Geld von dem Gut des Gesemann, das der Schottin gehört hatte. 

fol. 102v-103

Hensli Meiger, Vogt zu Ellenbogen

wer war das? War er ein Nachkomme des Heinrich Meiger von Kirnberg 

Ehlebogen liegt im Tal er Kinzig/Schwarzwald

* um 1390?

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1426 Juni 24

Walter Herr zu Geroldseck(Geroldsecke) beurkundet die durch Sidderhübel, Vogt zu Schenkenzell und Hensli Meiger, Vogt zu Ehlenbogen (Ellenbogen) getroffene Vereinbarung, daß die Kinder aus der Verbindung der Margret Sähliß von Schenkenzell, Eigen des Walter v. Geroldseck, mit Konrad Walhen von Rötenberg, Eigen des Gotteshauses zu Alpirsbach (Alpersbach) je zur Hälfte der Herrschaft Geroldseck und dem Kloster zufallen sollen.

S.d.A: besch.

Ausf. Perg. besch. HStAST. A 470 Nr. 744

Hans Meiger von Kirnberg

Bürger von Kenzingen

geb. um 1388

Aus den Gerolsecker Regesten Teil 3

23. Juli 1402 verkaufen Hans Meiger von Kürnberg und seine Ehefrau Anna Tiersberg dem Hanmann Büchsenschiesser von Kenzingen eine Gült von 6 fl. jährlich, die sie bisher von dem Weisweiler Hof in Wagenstadt bezogen haben. s. Hans Meiger und Hans Zund GLA 27/1126(Konvolut 89)

 

4. November 1402 verkaufen Hans Meiger von Kürnberg und seine Ehefrau Anna von Tiersperg dem Hanmann Büchsenschiesser von Kenzingen eine Gült von 6 fl. jährlich, die sie bisher von dem Weisweiler Hof in Wagenstadt bezogen haben. s. : Hans Meiger und Hans Zund

Hans Meiger von Kürenberg (Kuren-, Kirn)

geb. um 1420

20. März 1466

Rudolf Lumbart als Richter und Hans Meyer von Kürenberg, Hans Blenckelin von Straßbrug, Ulrich Bock, Wilhelm Landeck, Peter Baner gen. Gebin, Hans Sturm, Diebold v. Gippichen, Martin v. Blumeneck, Jakob v. Ow, Kaspar v. Waldstein und Hans Reckenbach als Beisitzer haben am März 3  (Mo. n. Reminiscere) zu Schuttern in den Spännen des Jörg Herrn zu Hohnegeroldseck, Sänger des Hochstifts Straßburg als Vormünder der jungen Herren v. Geroldseck und Hans v. Brunnbach wegen der Güter im Arnßbach und im Prinschbach entschieden, daß Hans v. Brunnbach auf die Güter, die er bisher als Lehen hatte, verzichten und dafür 12 fl. RH. jährlich von der Herrschaft Geroldseck von deren Teil an Nutzen und Gefällen im Amt und in der Pflege Schuttern als Lehen empfangen soll, die mit 240m fl. RH. abgelöst werden können, daß Hans v. Brunnebach die versetzten Zinse lösen und dafür einmalig 24 fl. a V. Korn und 10 V. Haber erhalten soll, und daß die Frauen zu Wittichen bei den ihnen verschrieben 30 ß auf Arnßbach verbleiben sollen, die die Herrschaft fortan ausrichten soll.

GLA 44/49; Abschr. Pap.a.a.O.Kop.B.636 fol. 108-109 44/70?) RPG Nr. 89

 

4. März 1471

Thiebold Herr zu Hohengeroldseck verkauft Hans Voltz von Straßburg, Amtmann zu Lahr, um 30 fl. Rh. die Lehen, Zins und Gülten zu Schwighusen im Schuttertal auf dem Reitenhard und im Brogginer Bann, die von seinen Eltern an ihn gekommen sind und die Hans Meiger von Kürenberg und dessen Eltern in Lehensweise genutzt hatten; Hof gen. zu der Hub, das sind 2 Lehen zu Dorlinbach, 1 Lehen an dem Pflingstberg, 1 Lehen zu Schweighausen gen. Wageners Lehen, darauf die Kirche und des Pfaffen Haus stehen, 2 Lehen an dem Geisberg, 2 Lehen zu dem Loth, 1 Lehen auf dem Reithard, das des Werlin auf dem Reithard war die alle steurig sind, und der Hof zu Broggingen, der ebenso wie die Hub fallbar ist, mit Sperbergraben, den dazugehörenden Äckern, 2 S. Geld im Burgbacher Bann, Pfennig, Korn- und Kappengülden.

GLA 21/61 a. Kop. 16. Jh. GLA 67/1534 f. 1-2

Konrad Meiger von Kirnberg

* um 1277

ob er der Genannte Zeuge evtl. Nachkomme von Johanns der Meiger, Schultheiß von Altkinzingen ist , muss noch geklärt werden im GLA Karlsruhe oder im Archiv von Ehlenbogen

Stollhofen gehört zur Gemeinde Rheinmünster

Eberlin von Windeck, EK., urkundet, daß er M. Rudolf von Baden d.Ä. die Feste Stollhoven (Stollhofen)m mit den Dörfern luten und gerithen für 1350 M.S. Straßbuger Gewäges verkauft hat, daß er aber swaz das lehen ist under dem vorgenannten guote, daz da rueret von der herrschaft von geroldsecke Eberhard, Sohn des Eberhard von Griffenstein, EK. geliehen hat. Eberhard von Griffenstein gekennt, Eberlin von Windeck für diese Lehen gehuldigt zu haben.

Zeugen: u.a. Konrad Meiger

Es handelt sich um den Bruder von Johannsen, dem ersten Burgvogt

1311, an dem nehesten dunstage nach dem zwelften tage dem ,man ettewa nennet den obersten tag.

Ausf. Karlsruhe GLA 37/251 RMBad 1nr. 693