Generationen bis 1957
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| Georg Adam Kirnberger, Sohn
von Johann Georg Kirnberger
* 20.09.1756 Leimersheim, † 16.11.1816 Freimersheim ∞ 1. Ehe ∞ 2. Ehe mit Maria Eva Doucard ∞ 3. Ehe 11.August 1789 mit Katharina Gerber, * 22.August 1761, † 10. September 1811 |
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Georg Adam folgte seinem Vater bei der Berufswahl als Lehrer. Er trat in kurpfälzische Dienste in Ottersheim und anderen Orten im Departement du Mont Tonnère. Er verlor sein Vermögen, als er einem angeblichen französischen Offizier ein Darlehen gab und dieser auf nimmer Wiedersehen verschwand. |
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Dr. med. Theodor Kirnberger, Sohn von
Georg Adam Kirnberger
* 06. Dezember 1797 Ottersheim, † 17.Februar 1871 Mainz ∞ 8. Juni 1834 mit Eva Johanna Gastell, * 21.September 1811 Mainz, † 17.Februar 1871 Mainz
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| Theodor konnte wegen des Vermögensverlustes seines Vaters das vorgesehene Studium an der Universität nicht aufnehmen und ergriff den Beruf des Apothekers. Mit Hilfe seines Bruders und eines Onkels konnte er schließlich doch das Medizinstudium aufnehmen. Er wurde Armenarzt in Mainz. Ausgelöst durch ein schweres Gehörleiden wandte er sich mehr und mehr privatwissenschaftlichen Studien zu und dabei vor allem der Physik. Ende der vierziger Jahre entstanden die "Untersuchungen über Wesen und Zusammenhang der sogenannten Naturpotenzen". Um diese Arbeit zu publizieren, trat er in Kontakt mit Alexander von Humbold, um dessen Meinung zu seinem Werk zu hören. Trotz eines regen Briefwechsels kam es nicht zu einer Veröffentlichung. | |
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Geheimer Medizinalrat Josef Theodor
Kirnberger, Sohn von Theordor Kirnberger
* 06. August 1836 Maiz, † 05. Mai 1909 Mainz ∞ 01. Juni 1872 mit Caroline Thomas, * n.b., † 25. März 1908 in Mainz |
| Josef studierte Medizin und promovierte in Gießen. Das Thema seiner Doktorabeit lautete: "Zur Kritik der Lehre von den Stellungsabweichungen im ersten Stadium der Coxalgie". 1863 ließ er sich als praktischer Arzt in Mainz nieder. Neben seiner praktischen Tätigkeit fand er Zeit für wissenschaftliche Forschungen, z.B. zur Therapie der Basedowschen Krankheit. Er war darüber hinaus Stadtverordneter in Mainz. | |
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Ferdinand
Kirnberger, Sohn von Josef Theodor Kirnberger
* 12. Januar 1875 Mainz, † 25. Juni 1962 Darmstadt ∞ 19. August 1905 Mainz mit Auguste Humann, * n.b., † 22. April 1950 Darmstadt
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Das Bild hängt im großen Sitzungssaal des Verwaltungs- gerichts in Darm- stadt.
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Ferdinand studierte Jura in Freiburg,
Berlin und Gießen. Nach dem Staatsexamen wurde er zum Regierungsassessor
ernannt. Darmstadt war damals Landeshauptstadt von Hessen . Nach dem
ersten Weltkrieg wurde er zum Oberregierungsrat und später zum Ministerialrat
befördert. Etwas später wurde er zum Finanz- und Justizminister in
der Landesregierung ernannt. Ab 1933 lebte er im Ruhestand . Nach 1949
wurde er zum Verwaltungsgerichtspräsident in Darmstadt ernannt. Er
schrieb das noch heute bekannte Büchlein " Laiengespräche über den
Staat"
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Albert Friedrich Josef Kirnberger, Sohn von Josef Theodor
Kirnberger
* 12. Januar 1881 Mainz, † 20. August 1957 Mainz ∞ 15. August 1910 Gießen mit Erna Sofie Konradine Schotten, * 14. Juli 1883 Kassel, † 20. Januar 1944 Mainz
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| Albert hat die Geschichte der Familie Kirnberger zwischen 1914 und 1951 erforscht. Nach Ablegung des Abiturs entschloss er sich zu dem Beruf des Kaufmanns. Mit seinem Bruder Carl gründete er eine chemische Fabrik mit gutem Erfolg in Mainz. Vielfältige andere Interessen kaufmännischer Art machten ihn bekannt. Er reiste viel und dokumentierte diese ausführlich. Nach dem ersten Weltkrieg studierte er in Frankfurt Nationalökonomie und promovierte zum Dr. rer. pol. |