Der Ahnherr

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Cuno Meiger von Schweighausen (Cvno de Sweichusen)

* um 1190, nach 1242

 

Cuno Meiger von Schweighausen wird erstmals 16. November 1219 in einer Urkunde zur Belehnung des Klosters Tennenbach mit Äckern und Wiesen genannt. Die Meiger waren eine niederadlige Bauersfamilie. Cuno wandte sich  nach dem Dorf Kenzingen, wo er einen Hof, der königliches Kammergut war  und damit das Schultheißenamt als Lehen übernahm. Damit verbunden war die niedrige Gerichtsbarkeit und die jährliche Unterbringung und  Versorgung der Äbtissin  des Klosters Andlau, die die höhere Gerichtsbarkeit wahrnahm.
urkunde_cuno.gif (1353506 Byte) Der Name Meiger oder Meier war die Bezeichnung für einen "Verwaltungsbeamten". Da Familiennamen zu dieser Zeit unbekannt waren, wurde oft die Berufsbezeichnung hinter den Vornamen gesetzt. Oft wurde auch die örtliche Herkunft hinter den Vornamen gesetzt. So kam der Name "Meiger von Schweighausen" zustande.

 

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